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1-2-3: Durchfallfrei

 

Durchfall ist eine lästige, wenn auch in der Regel leichte Erkrankung, die gut selbst zu behandeln ist.
 

  In die Hände eines Arztes gehört die Behandlung, wenn:

  • der Stuhl blutig oder schleimig ist
  • generell bei Säuglingen und Kleinkindern, Hochbetagten, Schwangeren und Stillenden
  • Durchfall länger als 2 Tage anhält

1. Schritt: Trinken, aber richtig

Das gefährlichste am Durchfall ist der große Wasser- und damit Mineralienverlust. An einem Tag kann der Körper bis zu 9 Litern Wasser verlieren. Da zu Beginn einer Durchfallerkrankung das Ausmaß natürlich noch nicht bekannt ist, ist ein schneller und ausreichender Ersatz von Flüssigkeit und Salzen in ausgewogenem Verhältnis wichtig. Dafür gibt es geeignete Getränkepulver in der Apotheke, die Flüssigkeit mit Traubenzucker und Salzen in richtiger Menge enthalten (sogenannte Rehydratationslösungen).
In en ersten 6 Stunden werden 50 -100 ml dieser Lösung /pro KG Körpergewicht getrunken, danach nach jedem Stuhlgang ein Beutel.
Cola ist übrigens nicht geeignet, es zieht noch mehr Wasser in den Darm.

2. Schritt: Arzneimittel gegen Durchfall
 

In der Hausapotheke sollten sich immer geeignete Präparate für jedes Familienmitglied befinden. Für Kinder eignen sich Hefepräparate oder pflanzlicher Saft. Für Erwachsene und Kinder über 12 Jahren gibt es Medikamente, die die Darmbewegung verlangsamen und so die Durchfallhäufigkeit verringern. Lassen Sie sich bei uns in der Apotheke beraten.

3. Schritt: Ernährung

Nach sechs Stunden wieder essen. Je schneller wieder mit der Ernährung begonnen wird, umso besser für die Gesundung.
 

·   Gestillte Kinder werden weiter nach Bedarf gestillt. Zwischen den Stillmahlzeiten werden Rehydratationslösungen zu trinken gegeben.

·    Nicht gestillte Kinder mit Gewichtsabnahme durch den Durchfall erhalten in der Regel für die Dauer von 6 – 10 Stunden nur Rehydratationslösung (Menge nach ärztlicher Empfehlung). 

·    Flaschenernährte Säuglinge im 1. Lebenshalbjahr erhalten danach ihre gewohnte Säuglingsnahrung in verdünnter Form. Man beginnt mit einem Teil normal zubereiteter Säuglingsnahrung, verdünnt mit zwei Teilen Wasser und vermindert, soweit die verdünnte Nahrung vertragen wird, allmählich den Anteil an Wasser.

·    Flaschenernährte Säuglinge im 2. Lebenshalbjahr erhalten nach dem Flüssigkeitsersatz   ihre normale Säuglingsnahrung und Breikost in voller Menge und Konzentration, evtl. auch hier stufenweiser Nahrungsaufbau mit verdünnter Säuglingsnahrung erfolgen.

·    Kleinkinder, ältere Kinder und Erwachsene erhalten nach dem Flüssigkeitsersatz mit frühzeitig altersgemäße Nahrungsmittel. Besonders bewährt haben sich: Toast, Knäckebrot, Zwieback, Reisschleim, Kartoffelbrei ohne zusätzliche Fettzugabe, geriebener Apfel, zerdrückte Banane, Salzstangen, magere Fleischbrühe mit Nudeln, Reis oder Grieß. Ab dem 2. Tag sind auch wieder Milch und mageres Fleisch erlaubt. Verzichten sollten sie auf alles was den Darm reizt, wie Frittiertes, scharf gebratenes, Cola, Limonade und scharfe Gewürze. Je nach Verträglichkeit wird stufenweise die normale Ernährung wieder aufgebaut



Gute Besserung, wünscht Ihre Löwen-Apotheke-Oker



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